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Profi-Tipp vom Fachmann

Jürgen Euler, Leiter Trainingszentrum Oberneisen der Syna GmbH

Juergen Euler

Gerade bei der Einrichtung der Baustelle sollten die Kollegen wirklich sorgfältig vorgehen. Dazu gehört die Einweisung ins Planwerk, aber auch die Umsetzung der Sicherheitsvorschriften. Lieber mal eine Leiter im Graben mehr platzieren, als hinterher den Tod eines Kollegen betrauern. Was gerne unterschätzt wird, sind hier zum Beispiel Fernwärmeleitungen. Wird hier eine bei Arbeiten beschädigt und das heiße Wasser tritt aus, dann sind die Kollegen froh über jede Leiter in der unmittelbaren Nähe, über die sie aus dem Graben flüchten können. Der Graben ist so schnell mit kochend heißem Wasser vollgelaufen und wer dann erst einen weiten Weg bis zur nächsten Ausstiegsstelle zurücklegen oder evtl. erst noch an der Schadensstelle vorbei muss, damit er zur Leiter kommt, der hat verloren.

Darum sage ich immer wieder bei den Schulungen: Sicherheitsvorkehrungen haben ihren Sinn und müssen eingehalten werden. Punkt. Wer denkt, sich darum herum mogeln zu können oder wem es peinlich ist, einmal trocken zu üben, wie der Fluchtweg funktioniert, der hat es nicht verstanden und gehört nicht auf eine Baustelle – im Interesse der Kollegen, der Anwohner und letztendlich im eigenen Interesse.

Besuch des Profi Partner Clubs bei der ANGA COM in Köln

ANGA-COM
Auf der Mitgliederversammlung war es deutlich geworden. Der ProfPartner Club hat einen neuen Kooperationspartner, den Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber e.V. (ANGA). Schon im Frühjahr waren Vertreter des Profi Partner Clubs nach Berlin zur Hauptstadtvertretung des ANGA gereist und hatten mit dessen Repräsentanten erste Gespräche geführt. Nachdem ziemlich schnell klar war, dass beide Verbände die Sicherheit bei Tiefbauarbeiten an Versorgungsnetzen auf ihre Fahne geschrieben haben, vereinbarte man eine Kooperation. 

Als Erstes reiste zum Verbandstag des Profi Partner Clubs jetzt Carsten Engelke, Technischer Direktor, an und informierte über die Gefahrenpunkte und Besonderheiten bei Telekommunikationsnetzen. Zugleich sprach er eine Einladung zur ANGA COM aus, der Fachmesse für Breitband, Kabel und Satellit seines Verbands in Köln Anfang Juni. Jan Syré, verantwortlich für Kommunikation und politische Beziehungen des Profi Partner Clubs, besuchte daraufhin die Messe und nahm am Kongress teil.

460 Aussteller aus 37 Ländern stellten aus und 19.000 Teilnehmer aus 80 Ländern konnten an den Messetagen gezählt werden. Mit 2.300 Teilnehmern am Kongressprogramm konnte auch der Kongress einen vollen Erfolg verbuchen. 

Die aktuelle „… aber sicher!®“

Ausgabe 71

Mit aktuellen Verbandsnachrichten
  • Die Leistungsfähigkeit der Kabelnetze heute
  • Aus der Praxis: Pflicht zur Schadensverhütung
  • Tipps vom Fachmann
  • Initiative gegen Baustaub (ein Beitrag der BG bau)
  • Sicherheitstechnisches Trainigszentrum Oberneisen übt den Ernstfall 
  • Batteriespeicher in Heilbronn 
  • Neubau der B 71n bei Haldensleben, ONTRAS 
  • Verbundsystem für Frankfurt 
  • Unsere Reportage mit modernster Aufzugtestturm der Welt, Snow Boad, nicht nur für Anfänger, ein Insider Freizeittipp, Do-it-yourself-Tipp: Hochbeet selber bauen 
  • ... und nicht zu vergessen, unser aktuelles Gewinnspiel.

Der stolze Gewinner aus dem Gewinnspiel der Magazin-Ausgabe 71

Gewinner 71
Dennis Reitel aus Wiesbaden war der glückliche Gewinner unseres Gewinnspiels aus der letzten „… aber sicher!®“ Ausgabe. Zu gewinnen gab es ein Snowboard – passend zu den zurzeit herrschenden optimalen Temperaturen für den weißen Sport. Die Freude war groß, so dass uns Dennis Reitel gleich ein Bild in die Redaktion nach Mainz schickte. Nachträglich noch einmal „Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß auf der Piste!“

Vielleicht hat ja auch einer der letzten Gewinner ein Foto von sich und dem Gewinn? Wir würden uns freuen, wenn wir die auf der Webseite und im Magazin veröffentlichen dürfen. Zwar nennen wir jedesmal den Gewinner mit Namen und Wohnort direkt unten im Gewinnspieltext – aber so ein Foto ist noch einmal eine ganz andere Nummer.

Prävention – aus der Praxis.

Wichtig: aktuelle und vollständige Kataster-Pläne auf der Baustelle!

Lageplanausschnitt
Die Sicherheit auf der Baustelle ist unter anderem von guten und aktuellem Plänen abhängig, die bei der Baustellenplanung im Rahmen der Erkundigungspflicht seitens der Baufirmen von den der jeweiligen Versorgern eingeholt werden müssen. 

Betrachtet man einmal eine der unterschiedlichen Karten, ist sofort klar: Neben den sofort erkennbaren Straßen, Gehsteigen und Hausflächen gibt es noch jede Menge weiterer Linien. Und dabei wird es bunt. Blaue, gelbe und violette Volllinien und gestrichelte Linien. Aber nicht immer erhält man als Verantwortlicher auf der Baustelle farbiges Material. Oft sind es nur schwarz-weiße Kopien mit Ausschnitten aus dem Gesamtplanwerk – eben nur die Stelle, an der gebaggert werden soll. Ohne erklärende Legende wird das Baggern sochnell zum Risiko! Es ist also darauf zu achten, dass vollständige Pläne auf der Baustelle vorliegen, die mit einer Symbolübersicht und allen notwendigen Angaben versehen sind und so eine umfassende Orientierung ermöglichen. Dennoch kann man Unsicherheiten nur durch Suchschlitze und Querschläge ausräumen und sich so Sicherheit über die tatsächliche Lage verschaffen.

Ganz wichtig sind zusätzlich die Beschilderungen der unterschiedlichen Versorger vor Ort auf der Baustelle. Leider sind die kleinen, in den Boden eingelassenen Hinweise wie Markierungssteine oft von Pflanzen überwuchert und müssen erst gesucht werden. Zudem sind auch die Plaketten an den Hauswänden oft übertüncht oder