Der Profi Partner Club hat eine neue Adresse

Die Geschäftsstelle des Profi Partner Club „Sicherer Tiefbau“ ist umgezogen. 

 Die neue Adresse lautet:

 

Profi Partner Club „Sicherer Tiefbau“

Am Schleifweg 16

55128 Mainz

 

Alle übrigen Kontaktdaten (Telefon, Fax und Internet) bleiben unverändert.

 


 

Mehr Sicherheit bei Tiefbauarbeiten!

Der Profi Partner Club „Sicherer Tiefbau“ will Schäden an Versorgungsleitungen und -anlagen vermeiden. Für Bauunternehmen, Energieversorger sowie Kommunen und Gemeinden geht es um sicheres und verantwortungsbewusstes Arbeiten in hochsensiblen Bereichen zum Wohle der Bürger.

Es betrifft uns alle im täglichen Leben.

Unternehmer   Mitarbeiter   Kommune   Leitungsbetreiber  
Für die ausführenden Tiefbaufirmen und ihre Mitarbeiter vor Ort auf der Baustelle, aber auch für kommunale Auftrageber oder Energieversorgungsunternehmen: Es kommt immer auf Sicherheit bei Tiefbauarbeiten an!

Bei Tiefbauarbeiten in der Nähe oder direkt an Gas-, Strom oder Wasserleitungen, Fernwärmesystemen oder Kommunikationsnetzen geht es immer um Sicherheit. Wer hier drauflos baggert, ohne die Gefahren zu kennen und zu beherrschen, handelt grob fahrlässig. Der Profi Partner Club „Sicherer Tiefbau“ bietet daher Baufirmen an, ihre betreffenden Mitarbeiter zu schulen und zukunftssicher für sicheres und umsichtiges Handeln zu sensibilisieren, denn immer mehr Auftraggeber, ob privat, kommunal oder aus den Reihen der Energieversorgungsunternehmen, achten auf Nachweise der Qualifikation bei den Mitarbeiter der ausführenden Baufirmen. Die angebotenen Schulungen erfolgen nach den bundesweit gültigen Regeln von GW 129/S 129. Der Profi Partner Club ist eine Sicherheitsinitiative der deutschen Energiewirtschaft.

 


 

Der Schaden des Quartals!

Auch wenn es manchmal weh tut, aber wir kehren nichts unter den Teppich. Um zur Sensibilisierung für mögliche Gefahren beizutragen, zeigen wir beispielhaft besondere Schäden, die durch richtiges Verhalten hätten vermieden werden können

 

Bagger erwischt Hochspannungsleitung – ein Verletzter

Am 15.09.2015 führte das Landesamt für Bodendenkmalpflege in Stralsund Grabungen zur Sicherung und Dokumentation archäologischer Funde durch. Die Grabungen wurden durch einen durch das Landesamt beauftragten Bagger durchgeführt. Gegen 16.00 Uhr beendete der Führer des Baggers die Arbeiten und wollte die Grabungsstätte verlassen. Hierbei stieß er mit dem Ausleger des Baggers mit einer 20-KV-Überlandleitung (Oberleitung) zusammen. Dabei rissen zwei Kabel und fielen auf das Dach eines Transporters, in dem sich zwei Mitarbeiter des Landesamtes befanden. Der zuständige Grabungsleiter, ein 41-jähriger Stralsunder, stand außerhalb des Transporters. Er wurde durch den entstandenen Lichtbogen erfasst und erlitt einen Stromschlag. 

 

Auf Grund des Stromschlags kam der Grabungsleiter zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Insassen des Transporters sowie der Baggerführer wurden durch den Faraday‘schen Käfig geschützt und blieben unverletzt. 

 

Durch das automatische Sicherungssystem des Stromversorgers wurde die Oberleitung sofort ausgeschaltet. In weiterer Folge kam es zu Stromausfällen in der Umgebung. Auch die im Gewerbegebiet ansässigen Unternehmen sowie die Lichtzeichenanlage an der BAB 20 waren betroffen. Die Stromausfälle konnten durch den Notdienst des EVU nach ca. einer Stunde behoben werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 10.000,00 Euro. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

 

Meterhohe Stichflamme

In Tornesch in der Nähe von Hamburg geriet Mitte Juni eine Gasleitung in Brand. Die Stichflamme schlug bis zu mehrere Meter hoch aus dem Boden der Baustelle. Ein Baggerfahrer hatte bei Bauarbeiten am Rand eines Neubaugebietes zugleich eine Gas- und eine Stromleitung getroffen. Vermutlich entstanden dabei Funken, die das ausströmende Gas sofort entzündeten. Die Feuerwehr ließ bis zum Eintreffen der Fachleute die Flamme kontrolliert brennen und stellte mit ihrer Ausrüstung die Sicherheit für die Umgebung her. Nachdem der Brand gelöscht worden war, konnten die Mitarbeiter der betroffenen Energieversorger die Schäden an den Versorgungsnetzen dann auch beheben.

 

Näheres: www.hamburg1.de/nachrichten/25037/Meterhohe_Stichflamme.html Pfeil Querverweis

 

Still ruhte die Leitung!

Anfang März waren größere Teile Arnsbergs von Telefon oder Internet abgeschnitten. Die Telekom musste nach einer Havarie bei Baggerarbeiten rund 100 Meter neues Kabel einziehen und neu anschließen.

Kabelschaden  
Nicht einfach zu reparieren. Kabelschäden bedeuten immer aufwändige Reparaturarbeiten.

 

 

Wegen dieses Kabelschadens bei Straßenbauarbeiten im Stadtbezirk Arnsberg waren zahlreiche Bereiche der Innenstadt seit dem frühen Morgen ohne Telekommunikationsnetz. Dabei waren die Schadensauswirkungen sehr unterschiedlich, denn während in einigen Häusern und Straßenzügen der Telefonanschluss tot war, kamen andere sehr lange nicht in das Internet. Erst am Nachmittag konnte durch die Fachleute das Problem aufgespürt werden. Die Planungen für den nächsten Tag konnten beginnen und sahen vor, dass eine komplett neue Leitung im beschädigten Bereich einzuziehen sei, denn einfach Stecker wieder einstöpseln ging verständlicherweise nicht. Allerdings hatte der rund 100 Meter lange Kabelstrang 800 Adern, die wieder verbunden werden mussten. Doch bevor die Techniker starten konnten, musste der Kabelschacht erst einmal ausgespült werden.

Durch den Ausfall des Telefonanschlusses waren besonders die Behörden im Stadtgebiet betroffen, die nicht, wie private Anschlussinhaber, einfach auf mobile Telefone umsteigen konnten. Das Kreishaus und ein paar Schulen waren deswegen rund zwei Tage nicht erreichbar. Probleme hatten auch Geschäftsleute und Unternehmen wie das Pressehaus. Sie waren war zwar telefonisch erreichbar, hatten jedoch keine Verbindung zum Internet. Dadurch konnten die Redakteure ihre Arbeit nur von zuhause am privaten Anschluss erledigen – sofern sie dort denn noch eine intakte Verbindung hatten. Gefreut haben über den Baggerschaden dürften sich höchstens einige Kriminelle: Das Gericht und die Staatsanwaltschaft waren ebenfalls nicht erreichbar …

 


 

 

A  A  A

Die Mitgliedschaft im Profi Partner Club ist für Bauunternehmen und ihr verantwortliches Baupersonal kostenlos!

Für die Teilnahme an den Schulungen wird ein Kostenbeitrag erhoben. Informationen dazu direkt bei den jeweiligen Schulungszentren.

Mitglied werden Pfeil Querverweis

 

Programm-Icons   (1198 KB)

Unser Magazin:
24 Seiten Information und Unterhaltung.

Aktuell:
Ausgabe Nr. 66

Ausgabe 66
Das vierteljährlich erscheinende Mitgliedermagazin „... aber sicher!®“ mit der aktuellen Auflage von 16.500 Exemplaren.

Durch sein Mitgliedermagazin „... aber sicher!®“ erreicht der Profi Partner Club „Sicherer Tiefbau“ regelmäßig seine Mitglieder und sensibilisiert sie erfolgreich für die Sicherheitsinitiative. Aber auch in den vielen Kundenzentren der Versorgungsunternehmen und internen Anlaufstellen findet das Magazin regelmäßig seine Abnehmer.

 

Programm-Icons   (213 KB)

Sie wollen ihre Mitarbeiter gemäß GW 129/S 129 schulen lassen?

Noch haben in der jetzigen Schulungssaison unsere Schulungszentren freie Plätze für die große Schulung mit theoretischem und praktischen Teil. 


Informieren Sie sich unverbindlich, welches Schulungszentrum in Ihrer Nähe noch Kapazitäten hat.

  • Berlin
  • Bad Salzuflen
  • Essen
  • Geretsried
  • Geradstetten
  • Homburg / Saar
  • Oberneisen
  • Rohr-Kloster

Schulungstermine Pfeil Querverweis

Schadensbeispiele

Von jedem entstandenen Schaden an Leitungen und Kabeln kann man lernen. Die gesammelten Beispiele beschreiben, soweit es der Redaktion möglich ist, die Ursache, den Ablauf und die Folgen eines Schadens. In wenigen Fällen kann die Redaktion die jeweilige Schadenssumme nennen. Haben Sie, lieber Leser einen Schadensfall, den Sie als Beispiel zum Lernen, „wie man es nicht tun soll“, hier einstellen möchten, dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

Schadensbeispiel Pfeil Querverweis

Informationsfilm

Leitungsnetze Bodenschätze unserer Zeit

Eine Gemeinschaftsproduktion von Creos, BALSibau, Institut für Baubetrieb, Profi Partner Club und VHV.