Aktueller Newsletter

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Prävention kompakt und regelmäßig!

Prävention wird bei uns großgeschrieben, deswegen informieren wir abwechselnd mit unserem gedruckten Verbandsmagazin „... aber sicher!®“ und einem Online-Newsletter über aktuelle Regelwerke, neue Trends im Tiefbau oder Ereignisse im Verband.

An dieser Stelle finden Sie immer den jeweils aktuellen Online-Newsletter. Sie möchten ihn abonnieren? Dann melden Sie sich einfach hier links im Menue an.

Sie haben den aktuellen „…aber sicher!®“ Newsletter nicht bekommen?

Nach der neuen europäischen Datenschutzgrundverordnung, die am 25. Mai 2018 in Kraft getreten ist, dürfen wir Ihnen den „…aber sicher!®“ Newsletter nur dann zuschicken, wenn Sie ihn abonniert haben. Sollten Sie den aktuellen Newsletter also nicht erhalten haben, abonnieren Sie diesen hier.

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Der aktuelle „…aber sicher!®“ Newsletter:

Aufruf zur Qualifikation

Viele Baufirmen sind dem Aufruf zur Qualifikation mit Beginn des Jahres gefolgt und haben bisher 974 ihrer verantwortlichen Mitarbeiter als Teilnehmer einer GW 129/S 129-Schulung angemeldet.*


Bei öffentlichen Ausschreibungen wird Ihrem Unternehmen einiges abverlangt. Neben einer Vielzahl bürokratischer Verwaltungsauflagen und gesetzlicher Vorgaben gibt es jedoch auch Anforderungen an die Mitarbeiter, die erfüllt werden müssen. So muss unter anderem Ihr einzusetzendes Baupersonal, das auf der ausgeschriebenen Baustelle arbeiten soll, eine gültige GW 129/S 129-Qualifizierung nachweisen können. Eine wichtige Voraussetzung, um einen erfolgreichen KVA abzugeben. Wir möchten an dieser Stelle auf die wichtigsten Punkte hinweisen.

*Stand 02.03.2018

Wer braucht den Nachweis?

Ihr ausführendes und aufsichtsführendes Personal muss die GW 129/S 129 nachweisen. Also Personal, das unmittelbar oder in der Nähe von Versorgungsnetzen und -infrastruktur arbeitet. Dazu zählt eine Neuverlegung sowie eine Instandhaltung oder Wartung. Im Straßenbau bei Niveauänderungen und beim Verkehrswegeausbau. Im Garten- und Landschaftsbau, wenn Pflanzpfähle gesetzt oder Erdbewegungen erforderlich werden. Auch der noch so kleine „Minibagger“, der oft im GaLaBau eingesetzt wird, kann schon erheblichen Schaden verursachen.

Was ist, wenn etwas verloren geht?

Der Profi Partner Club „Sicherer Tiefbau“ führt explizit für im Club gelistete Bauunternehmen eine Mitarbeiterliste, in welcher der Qualifizierungsstand aktuell festgehalten wird. Sollten Ausweise und Urkunden Ihrer Mitarbeiter verloren gehen, können wir diese jeder Zeit ersetzen. Um immer aktuell im Sinne der Sicherheit zu sein, sollten Sie diese Datensätze bei Mitarbeiterwechsel aktualisieren. In ihre Liste können sie jederzeit einsehen unter www.profi-partner-club.de, sofern sie als Ansprechpartner registriert sind. Selbstverständlich können wir das auch für Sie übernehmen, wenn sie uns entsprechend anfragen.

Grundsätze der Prävention

Was ist mit der DGUV A1?

Unfallverhütungsvorschrift, Gefährdungsbeurteilung

Beurteilung der Arbeitsbedingungen, Dokumentation, Auskunftspflichten

Zitat: (1) Der Unternehmer hat durch eine Beurteilung der für die Versicherten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen entsprechend § 5 Absatz 2 und 3 Arbeitsschutzgesetz zu ermitteln, welche Maßnahmen nach § 2 Absatz 1 erforderlich sind.
 
(3) Der Unternehmer hat entsprechend § 6 Absatz 1 Arbeitsschutzgesetz das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung nach Absatz 1, die von ihm festgelegten Maßnahmen und das Ergebnis ihrer Überprüfung zu dokumentieren

Unser Hinweis

Die GW 129/S 129 ersetzt nicht die DGUV A1. Eine Gefährdungsbeurteilung müssen sie selbst für jeden Arbeitsplatz durchführen. Um Rechtssicherheit zu haben, raten wir, dies immer schriftlich festzuhalten.

Die Einweisung vor Baubeginn …

… ist mit allen Beteiligten vor Ort durchzuführen und sollte durch die Unterschrift der Anwesenden bestätgt werden. Bewahren Sie als Bauunternehmen diese Unterlagen auf, denn im Schadensfall wird es wichtig sein, hier entsprechende Vorsorge getroffen zu haben.

Führen sie ein Baubegleitheft

Im Baubegleitheft sollten alle Planungs-, Genehmigungs- und Gefährdungs-Schritte festgehalten werden. Sollte es zu einem Schadensanspruch kommen, können Sie gerichtsfeste Nachweise vorlegen.

Zitat

Gesetz über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitsschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeit (Arbeitsschutzgesetz – ArbSchG)


§ 6 Dokumentation
Der Arbeitgeber muss über die je nach Art der Tätigkeiten und der Zahl der Beschäftigten erforderlichen Unterlagen verfügen, aus denen das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung, die von ihm festgelegten Maßnahmen des Arbeitsschutzes und das Ergebnis ihrer Überprüfung ersichtlich sind.

Unser Wahlspruch: Partner für mehr Sicherheit – Sie sind nicht allein!

Zu Anfang des Jahres 2018 hat die Gemeinschaft, der Profi Partner Club „Sicherer Tiefbau“, die Marke von 20.000 registrierten aktiven Kollegen aus dem Bereich der Baugeräteführer überschritten. Davon sind über 53 Prozent gültig qualifiziert, bei 6.700 Personen ist die Gültigkeit mit Ende Februar abgelaufen. Hier sind Sie als Unternehmen gefordert, diese Mitarbeiter wieder zu einer GW 129/ S 129-Schulung anzumelden. Nur wenn möglichst alle Mitarbeiter geschult sind, ist ihr Unternehmen ein verlässliches Glied in der Sicherheitskette bei Bauarbeiten im Bereich von Versorgungsnetzen!

Planauskunft sollte geführenfrei sein.

Schon in der Planung eines Bauvorhabens sind Auskünfte über vorhandene Netze im Baubereich bei den jeweiligen Netzbetreibern (Eigentümern) einzuholen. Die betroffenen Netzeigentümer sind verpflichtet, Ihnen Leitungsauskünfte zu geben – und das gebührenfrei. Über diesen Punkt wird immer noch gestritten. Das Thüringer Oberverwaltungsgericht hat in dieser Frage klar entschieden. Planauskünfte sind gebührenfrei zu geben. Natürlich steht es Dienstleistern wie Ingenieurbüros oder Onlineportalen, die für Ihr Unternehmen die Planauskunft als Serviceleistung erstellen, frei, dafür ein entsprechendes Honorar gemäß ihres Geschäftsmodells zu beanspruchen. Lassen Sie sich als Bauunternehmen dabei aber auf jeden Fall den genauen Umfang der Auskunftsleistung sowie evtl. noch ausstehende Auskünfte oder nicht enthaltene Netzbetreiber bestätigen.